Fristlose Kündigung eines Bergmanns – Unternehmen müssen sich volksverhetzende Äußerungen nicht bieten lassen

Flüchtlingskrise

32 Jahre hatte ein Bergmann für seinen Arbeitgeber gearbeitet. Doch dann dann äußerte er sich auf der Facebookseite  von n-tv verächtlich über Flüchtlinge – das kostete ihn abrupt den Job. Das Arbeitsgericht Herne wies die Klage des Bergmechanikers gegen die vom Arbeitger ausgesprochene Kündigung zurück. Er habe sich volksverhetzend geäußert. Das hätte der  Arbeitgeber nicht…

…lesen Sie weiter.

Smartphone-Shot vom Trainer in der Toilettenkabine berechtigt nicht zur Kündigung

Christian-Oberwetter_profil

Der Spieler eines Drittliga-Vereins hatte Glück. Obwohl er mit dem Smartphone ein Foto vom Cheftrainer auf der Toilette schoß, erklärte das Landesarbeitsgericht Saarland eine darauf gestützte fristlose Kündigung des Vereins für unwirksam (LAG Saarland, Urteil vom 04.05.2016 – 2 Sa 10/15). Der Spieler kann also weiter kicken. Nicht jeder weiß es, aber…

…lesen Sie weiter.

Heimliches Mitschneiden eines Personalgesprächs führt zur Kündigung

Kndigung im Briefumschlag

Personalgespräche können eine unangenehme Angelegenheit sein. Häufig fühlen Beschäftigte sich solchen Situationen ausgeliefert, befürchten, dass Druck auf sie ausgeübt wird oder dass der Vorgesetzte ihnen später das Wort im Mund umdrehen wird. Liegt es da nicht nahe, zur Beweissicherung kurz  vor dem Gespräch die Aufnahmefunktion des Smartphones zu betätigen und es dann…

…lesen Sie weiter.

Kündigung wegen Smartphone Nutzung am Arbeitsplatz?

Businessman using modern mobile phone

Nahezu jeder Beschäftigte hat bei der Arbeit sein Smartphone dabei. Zunächst einmal kein Problem, denn es besteht keine arbeitsrechtliche Verpflichtung, das Handy zu Hause zu lassen oder es an der Bürotür in einen Verwahrungscontainer zu werfen. Zumindest in Pausenzeiten kann es Arbeitnehmern nicht untersagt werden, ihr Smartphone zu privaten Zwecken…

…lesen Sie weiter.

Zugführer darf Job behalten – Kündigung wegen eines Auschwitzfotos auf Facebook unwirksam

Christian-Oberwetter_profil

Die Veröffentlichung  eines Fotos von Auschwitz mit Bezug zu Flüchtlingen ist für  einen Zugführer glimpflich ausgegangen. Das Arbeitsgericht Mannheim wies die Kündigung des Arbeitgebers, der DB Regio,  zurück (ArbG Mannheim,  6 Ca 190/15 v. 19.02.2016). Der Zugführer hatte auf Facebook ein Foto des Auschwitz-Tores mit dem bekannten Spruch „Arbeit macht frei“ gepostet.…

…lesen Sie weiter.

Erst die Arbeit- und dann…

Deutschland mit angrenzenden Laendern und Fluechtlingen

Nach den Ereignissen von Köln gleicht Deutschland einem Hühnerhaufen. Die eine Fraktion, stolzer Namensträger des Unworts des Jahres 2015, sieht seine  Wunschträume durch neuen Rassismus erstickt; es hätte doch alles so schön werden können. Tja, wo ist sie hin, die Euphorie? Die andere Fraktion, vornehmlich im sächsischen Raum konzentriert, sieht…

…lesen Sie weiter.

Beamte durften interne Berichte über Silvesterübergriffe an die Medien weitergeben

Kln Hauptbahnhof

Die erschreckenden und verstörenden Ereignisse der Silvesternacht haben das Vertrauen der Bürger der Bundesrepublik Deutschland in den Rechtsstaat  tief erschüttert.  Das ist wohl einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik.  Mittlerweile gibt es Hunderte von Strafanzeigen wegen sexueller Übergriffe und Vermögensdelikten, täglich kommen weitere hinzu.  Selbst die entschiedensten Gegner der Asylpolitik…

…lesen Sie weiter.